Der Sozialtrainer – er ist wieder da!

Etliche meiner Blogbesucher kennen den Kurs „Sozialtrainer für Kinder und Jugendliche mit ADS/ AD(H)S und Lernstörungen“ noch aus den Anfangszeiten. Gemeinsam mit der KVHS Norden habe ich ihn mehrere Jahre mit vielen engagierten TeilnehmerInnen durchgeführt. An sechs Wochenenden wurde von Freitag bis Sonntag gemeinsam gearbeitet, aber auch viel Spaß gehabt. Doch die zunehmenden beruflichen Anforderungen, auch an die zeitliche Flexibilität, machten es den potentiellen TeilnehmerInnen immer schwerer, an diesem Kurs teilzuhaben.

Die Lösung ist ganz modern: Gemeinsam mit Mirko Mieland von Lernbar24 haben wir den Sozialtrainer auf Onlinefüße gestellt. Neu zusammengestellt, deutlich erweitert und mit einem Marketingmodul versehen kann der Fernkurs ab sofort gebucht werden. Das erste Modul wird am 08.04.2013 verschickt. Die Website wurde völlig neue gestaltet und ist auch in einer Smartphoneversion verfügbar. Der integrierte Blog liefert regelmäßig Interessantes rund ums Thema, und wer den Newsletter abonniert, der verpasst keine Neuigkeit. Natürlich können wir uns auch bei Facebook treffen.

Ganz schön verrückt?
Nein, denn „Die wildesten Fohlen werden die besten Pferde.“

Wir freuen uns auf Sie!

Wir treffen uns auf der didacta!

Erstmalig nimmt der Dachverband Legasthenie Deutschland dieses Jahr an der didacta teil.  Die didacta ist die größte Fachmesse für Lehrkräfte aller Bildungsbereiche in Europa und die wichtigste Weiterbildungsveranstaltung für alle LehrerInnen, ErzieherInnen, TrainerInnen und sonstige Weiterbildner. Gemeinsam mit ca. 800 Ausstellern aus 15 Ländern freuen wir uns auf interessierte und engagierte Messebesucher.

Der Dachverband Legasthenie Deutschland DVLD hilft Betroffenen, Eltern, Lehrern und an der Thematik Interessierten. Am Stand können Sie sich über die Möglichkeiten der Hilfen für legasthene und dyskalkule Menschen informieren und mit uns diskutieren.

Am Donnerstag, den 21.02.2013 hält das Vorstandsmitglied des DVLD, Frau Dipl.-Päd. Esther Borggrefe, um 11.00 Uhr im Konferenzraum D, Congresscentrum Nord, einen sehr interessanten Vortrag zum Thema „Lesen, Schreiben, Rechnen – (k)ein Problem?! (Legasthenie/Dyskalkulie)“.

Ich selbst bin von Donnerstagnachmittag bis Samstagnachmittag am Messestand zu finden und freue mich schon, SIE kennenzulernen! ;-)

Heute wieder ganz aktuell….

Reinhard Mey: Zeugnistag

 

Ich denke, ich muß so zwölf Jahre alt gewesen sein, und wieder einmal war es Zeugnistag. Nur diesmal, dacht’ ich, bricht das Schulhaus samt Dachgestühl ein,als meines weiß und häßlich vor mir lag. Dabei war’n meine Hoffnungen keineswegs hoch geschraubt ,ich war ein fauler Hund und obendrein höchst eigenwillig, doch trotzdem hätte ich nie geglaubt, so ein totaler Versager zu sein, ein totaler Versager zu sein.

So, jetzt ist es passiert, dacht’ ich mir, jetzt ist alles aus, nicht einmal eine Vier in Religion.
Oh Mann, mit diesem Zeugnis kommst du besser nicht nach Haus, sondern allenfalls zur Fremdenlegion.
Ich zeigt’ es meinen Eltern nicht und unterschrieb für sie, schön bunt, sah nicht schlecht aus, ohne zu prahl’n.
Ich war vielleicht ‘ne Niete in Deutsch und Biologie, dafür konnt’ ich schon immer ganz gut mal’n!

Der Zauber kam natürlich schon am nächsten Morgen raus, die Fälschung war wohl doch nicht so geschickt.
Der Rektor kam, holte mich schnaubend aus der Klasse raus, so stand ich da, allein, stumm und geknickt.
Dann ließ er meine Eltern kommen, lehnte sich zurück, voll Selbstgerechtigkeit genoß er schon die Maulschellen für den Betrüger, das mißrat’ne Stück, diesen Urkundenfälscher, ihren Sohn.

Mein Vater nahm das Zeugnis in die Hand und sah mich an und sagte ruhig: “Was mich anbetrifft, so gibt es nicht die kleinste Spur eines Zweifels daran, das ist tatsächlich meine Unterschrift.”
Auch meine Mutter sagte, ja, das sei ihr Namenszug. Gekritzelt zwar, doch müsse man verstehn, daß sie vorher zwei große, schwere Einkaufstaschen trug.

Dann sagte sie: “Komm, Junge, laß uns gehn.”

Ich hab noch manches lange Jahr auf Schulbänken verlor’n und lernte widerspruchslos vor mich hin, Namen, Tabellen, Theorien von hinten und von vorn,daß ich dabei nicht ganz verblödet bin!
Nur eine Lektion hat sich in den Jahr’n herausgesiebt,die eine nur aus dem Haufen Ballast:
Wie gut es tut zu wissen, daß dir jemand Zuflucht gibt,ganz gleich, was du auch ausgefressen hast!

Ich weiß nicht, ob es rechtens war, daß meine Eltern mich da rausholten und – wo bleibt die Moral?
Die Schlauen diskutier’n, die Besserwisser streiten sich,ich weiß es nicht, es ist mir auch egal.
Ich weiß nur eins, ich wünsche allen Kindern auf der Welt,und nicht zuletzt natürlich dir, mein Kind, wenn’s brenzlig wird, wenn’s schiefgeht, wenn die Welt zusammenfällt, Eltern, die aus diesem Holze sind, Eltern, die aus diesem Holz geschnitten sind.

Handgeschriebene Notizen im PC speichern – kein Hexenwerk

Viele Menschen mit einer Legasthenie/LRS kennen das Problem: Sie möchten oder müssen im Unterricht, der Vorlesung,  während eines Meetings oder der Vorstandssitzung handschriftliche Notizen verfassen. Diese sind dann mühselig abzuschreiben, damit sie im Rechner  weiterverarbeitet werden können. Oft reicht auch die Schreibgeschwindigkeit gar nicht aus, um alles zu notieren, was wichtig ist.

Wie dieser Problematik begegnet werden kann, hat mein Kollege David Gerlach in seinem Blog beschrieben. Und ein Video zeigt ganz genau, wie die Technik funktioniert.
(Copyright Grafik: www.livescribe.com)

Rabattaktion zum Jahresende

Für das beliebte AD(H)S-Trainingsprogramm bieten wir Ihnen ab sofort bis zum 31.12.2012 einen Rabattcode über 30% des Kaufpreises an. Geben Sie im Onlineshop einfach das Codewort „Praxislerntraining“ ein, bevor Sie bezahlen. Der reguläre Preis für das Programm beträgt 49,90 € (ausgedruckt und im DIN A4 – Ordner abgeheftet) oder aber 19,95 € im Sofortdownload.

Auf 142 Seiten finden Sie eine Fülle von praxiserprobten und preiswerten Trainingsmaterialien und Spielen. Beides kann gut mit bei Ihnen schon vorhandenen Materialien kombiniert oder aber einzeln eingesetzt werden.
Das Training ist so konzipiert, dass Eltern wie auch Therapeuten effektiv damit arbeiten können.

Ich schreibe wie…

…Goethe. Sagt die F.A.Z.  Das hat mich ja dann doch etwas überrascht. Zum Test hatte ich den vollständigen Blogartikel über Kathrinchen Zimtstern eingegeben. Versuchen Sie es doch auch einmal mit einem beliebigen Text.
Den Link zu diesem Test fand ich im Blog meiner Kollegin Stephany Koujou.

 

Johann Wolfgang von Goethe

 

Mitmachaktion: Die Gewinner!

Vielen Dank allen Teilnehmern an der Mitmachaktion!
Die Bücher sind verlost und gewonnen haben: Stephany, Stefanie, Lydia, Iris, Mirko und Claudi.  Die Bücher gehen nächste Woche zur Post und ich wünsche Euch viel Freude beim Lesen und Vorlesen!

Mitmachaktion: Kathrinchen Zimtstern

Kathrinchen Zimtstern ist ein kleiner Weihnachtsengel aus dem Erzgebirge. Gemeinsam mit ihren Freunden – dem Pflaumentoffel, dem Lichterengel und den Musikengeln, dem Räuchermann, dem Nußknacker und dem Bergmann-  lebt sie im Haus des Urwaldforschers Professor Schlumann. Leider gerät sie in des Professors Reisegepäck  – und damit in den Urwald. Nun ist guter Rat teuer – wie soll sie zurückkommen in das weihnachtliche Erzgebirge? Aber da wissen ihre Freunde Rat und machen sich auf eine abenteuerliche Reise, um Kathrinchen Zimtstern zu retten. Ob das klappt? Besonders gefallen hat mir der Besuch im Wichteldorf: (Zitat Anfang) „ Der alte Mann, der unseren Freunden die Tür öffnete, war niemand Geringeres als der Weihnachtsmann höchstpersönlich. Sein roter Mantel hing über einem Garderobenständer, der aussah wie ein kahler Tannenbaum. In einem Kamin flackerte ein lustiges Feuer und erwärmte den Raum, der gleichzeitig als Wohnzimmer und Küche diente. „Wen hast du mir da denn mitgebracht, mein guter Berti?“, fragte der Weihnachtsmann und strich sich durch seinen langen, weißen Bart. „Das ist Johann von Knatterburg. Der Name dieses hübschen Engelchens ist Kathrinchen Zimtstern und dies ist der Räuchermann Arthur Grimmbart“, erklärte Berti munter.“ (Zitat Ende)
In 24 Kapiteln erzählt der Autor Bastian Backstein diese reizende Geschichte, zu der Gunter Springsguth die Bilder gemalt hat. Das Buch eignet sich zum Vorlesen wie auch zum Selbstlesen.

Nicht nur auf ihrer Website,  sondern auch bei Facebook trifft man Kathrinchzen Zimtstern an. Dort finden sich interessante Beiträge aus dem weihnachtlichen Erzgebirge und zu Weihnachtsbräuchen in anderen Teilen der Welt. Ein Besuch lohnt sich also.

Kathrinchen Zimtstern ist ein Preis bei meiner Mitmachaktion, also schnell noch einen Kommentar schreiben!
Und natürlich bekommen Sie jetzt auch noch ein erprobtes Rezept für sehr leckere Zimtsterne.  Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und beim Backen!

Zimtsterne
3 Eiweiss mit 200g Zucker steif schlagen. 500g gemahlene Mandeln (oder eine Mischung aus verschiedenen Nusssorten) und 2Tl Zimt mit einem Schneebesen unterheben. Ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Danach die Masse auf einer mit Zucker bestreuten Tischplatte ausrollen und Sterne ausstechen. Die Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 130°C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen.
Aus 200g Puderzucker, ½ Tl Zimt und etwas Zitronensaft einen Guss rühren und die lauwarmen Plätzchen damit bestreichen. Gut trocknen lassen.

Guten Appetit!

Mitmachaktion: Weitere drei Weihnachtsbücher in der Verlosung!

Sie haben es sicher schon gelesen: Das Papierfresserchen vom MTM_Verlag hat sein neues Weihnachtsbuch als Kommentar zur Mitmachaktion vorgestellt. Es heißt „Die schönste Adventszeit“ und wurde von Frida Gastler geschrieben. Mmh, noch nie gehört, wer ist das? Die Geschichte hört sich schön an, also schaue ich mal nach. Auf der Website finde ich ein Autorinnenprofil und lese – Frida wird am 15.12.2012 erst 13 Jahre jung!  Sie wohnt in Nordhorn, geht aufs Gymnasium, spielt in ihrer Freizeit Klavier und Querflöte, fährt Inliner und Waveboard. Und – sie schreibt seit ihrem 8. Lebensjahr. Welcher Verlag hätte wohl einer so jungen Autorin eine Chance gegeben?  Am 22.11.2012 erscheint Fridas Buch im MTM-Verlag.

Das Beste daran: Das Papierfresserchen stellt uns drei Exemplare von Fridas Buch „Die schönste Adventszeit“ zum Verlosen zur Verfügung!  So können Sie jetzt eines von sechs Büchern gewinnen. Es lohnt sich also noch mehr, hier ein Weihnachtsbuch vorzuschlagen.

Mitmachaktion: Mein schönstes Weihnachtsbuch

Regelmäßige Leser  wissen, dass ich mit Leidenschaft Weihnachtsbücher lese. Und nicht nur etwa die für Erwachsene, nein, auch die Kinderbücher haben es mir angetan. Und natürlich die Adventskalenderbücher.

Dieses Jahr möchte ich meine BlogleserInnen bitten, mir zu schreiben, welche Weihnachts- und Adventsbücher ihnen gut gefallen.  Dafür schenke ich drei  SchreiberInnen ein Buch. Die Spielregeln:

  1. Die Mitmachaktion läuft vom 31.10. bis zum 24.11.2012 24.00 Uhr
  2. Sie schreiben zu diesem Beitrag einen Kommentar, in dem Sie uns den Titel des von Ihnen empfohlenen Buches nennen, oder gar das Buch kurz beschreiben.
  3. Am 25.11. nummeriere ich alle Kommentare durch.  Die Liste mit den Nummern drucke ich aus und tippe dann blind auf drei Nummern. Die Verfasser der entsprechenden Kommentare sind die Gewinner der  Bücher.
  4. Die Gewinner kontaktiere ich am 25.11. per Mail, damit sie mir ihre Postadresse schreiben und ich die Bücher rechtzeitig zum ersten Advent verschicken kann.
  5. Dies ist eine private Verlosung und der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

 Gewinnen können Sie:

1 Exemplar „Kathrinchen Zimtstern. Die Geschichte vom verschwundenen Engelchen“ von Bastian Backstein, Zeichnungen von  Gunter Springsguth

1 Exemplar  „Schwarzwaldsepp. Auch eine Weihnachtsgeschichte“ von Zsuzsa Bánk , Zeichnungen von  Rosa Linke

1 Exemplar „Hinter verzauberten Fenstern“ von Cornelia Funke

Näheres zu den einzelnen Büchern erfahren Sie in den nächsten Tagen hier im Blog.

Ich freue mich auf ganz viele Buchtipps!

(Foto von Internetgarden)