Mitmachaktion: Weitere drei Weihnachtsbücher in der Verlosung!

Sie haben es sicher schon gelesen: Das Papierfresserchen vom MTM_Verlag hat sein neues Weihnachtsbuch als Kommentar zur Mitmachaktion vorgestellt. Es heißt „Die schönste Adventszeit“ und wurde von Frida Gastler geschrieben. Mmh, noch nie gehört, wer ist das? Die Geschichte hört sich schön an, also schaue ich mal nach. Auf der Website finde ich ein Autorinnenprofil und lese – Frida wird am 15.12.2012 erst 13 Jahre jung!  Sie wohnt in Nordhorn, geht aufs Gymnasium, spielt in ihrer Freizeit Klavier und Querflöte, fährt Inliner und Waveboard. Und – sie schreibt seit ihrem 8. Lebensjahr. Welcher Verlag hätte wohl einer so jungen Autorin eine Chance gegeben?  Am 22.11.2012 erscheint Fridas Buch im MTM-Verlag.

Das Beste daran: Das Papierfresserchen stellt uns drei Exemplare von Fridas Buch „Die schönste Adventszeit“ zum Verlosen zur Verfügung!  So können Sie jetzt eines von sechs Büchern gewinnen. Es lohnt sich also noch mehr, hier ein Weihnachtsbuch vorzuschlagen.

Mitmachaktion: Mein schönstes Weihnachtsbuch

Regelmäßige Leser  wissen, dass ich mit Leidenschaft Weihnachtsbücher lese. Und nicht nur etwa die für Erwachsene, nein, auch die Kinderbücher haben es mir angetan. Und natürlich die Adventskalenderbücher.

Dieses Jahr möchte ich meine BlogleserInnen bitten, mir zu schreiben, welche Weihnachts- und Adventsbücher ihnen gut gefallen.  Dafür schenke ich drei  SchreiberInnen ein Buch. Die Spielregeln:

  1. Die Mitmachaktion läuft vom 31.10. bis zum 24.11.2012 24.00 Uhr
  2. Sie schreiben zu diesem Beitrag einen Kommentar, in dem Sie uns den Titel des von Ihnen empfohlenen Buches nennen, oder gar das Buch kurz beschreiben.
  3. Am 25.11. nummeriere ich alle Kommentare durch.  Die Liste mit den Nummern drucke ich aus und tippe dann blind auf drei Nummern. Die Verfasser der entsprechenden Kommentare sind die Gewinner der  Bücher.
  4. Die Gewinner kontaktiere ich am 25.11. per Mail, damit sie mir ihre Postadresse schreiben und ich die Bücher rechtzeitig zum ersten Advent verschicken kann.
  5. Dies ist eine private Verlosung und der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

 Gewinnen können Sie:

1 Exemplar „Kathrinchen Zimtstern. Die Geschichte vom verschwundenen Engelchen“ von Bastian Backstein, Zeichnungen von  Gunter Springsguth

1 Exemplar  „Schwarzwaldsepp. Auch eine Weihnachtsgeschichte“ von Zsuzsa Bánk , Zeichnungen von  Rosa Linke

1 Exemplar „Hinter verzauberten Fenstern“ von Cornelia Funke

Näheres zu den einzelnen Büchern erfahren Sie in den nächsten Tagen hier im Blog.

Ich freue mich auf ganz viele Buchtipps!

(Foto von Internetgarden)

Bettkantengeschichten

„Es war einmal…
… in einem kleinen Dorf, nahe eines Waldweges, ein Ehepaar mit seinen zwei Kindern. Die Eltern der beiden Kinder, die Hänsel & Gretel hießen, bezogen Hartz IV und mussten jeden Cent zwei Mal umdrehen. Der Vater machte sich sehr viel Gedanken um die Zukunft der Familie. Eines Tages sagte die Frau zu ihrem Mann: „Komm, Schatz, wir packen die Taschen der Kinder und morgen nach der Schule lassen wir sie nicht mehr rein. Dann geht es wenigstens uns gut.“ Der Vater aber war von dieser Idee nicht begeistert. Er wusste nicht, wie er damit umgehen sollte, seine Kinder einfach vor die Tür gesetzt zu haben. „Draußen sind so viele böse und schlechte Menschen!“ Die Kinder bekamen das Gespräch mit und waren fürchterlich traurig darüber. Hänsel tröstete Gretel und versprach ihr, dass sie es schaffen würden….“

Kommt Ihnen das bekannt vor? Richtig, der Text erinnert an das alte Grimmsche Märchen.
Diese Neufassung schrieb Lena Fischer. Sie ist Schülerin der BBS Bad Dürkheim und bereitete sich mit ihren Mitschülern das Schuljahr über auf den Einsatz im Pflegebereich vor. Um Material zum Vorlesen zu haben, griffen die Schüler selber zur Feder. Unter dem Motto „Another Fairytale” entstanden aus alten Märchenmotiven Geschichten unserer Zeit. Die Schüler stellen die Geschichten als pdf zum Download zur Verfügung.

Tischler Ernst schreibt einen Brief

Das ist ja nun nichts Besonderes, das jemand einen Brief schreibt. Oder? Doch, ist es. Wenn der Brief von einem 55-jährigen ausgelernten Tischler geschrieben wird, der verheiratet ist, mit seiner Frau zwei Kinder großgezogen hat –und Analphabet war. Bis vor zwei Jahren. Damals wurde er durch ein Rückenleiden erwerbsunfähig. Und anstatt zu Hause zu sitzen, ging er zur VHS Oldenburg in einen Intensivkurs zur Alphabetisierung. Täglich. Seinen ersten Brief schrieb er an seine Tochter in Berlin.

Er wollte nun auch anderen helfen und gründete die ABC-Selbsthilfegruppe Oldenburg.

Der Verband der Raiffeisenkassen und Volksbanken hat ihm dafür einen kleinen Filmspot gewidmet.
Weltweit können rund ein Fünftel der erwachsenen Menschen weder lesen noch schreiben. Der Weltalphabetisierungstag (engl. World Literacy Day, auch Weltbildungstag), der seit 1966 alljährlich am 8. September begangen wird, soll an die Problematik des Analphabetismus erinnern.

Der Bundesverband Alphabetisierung berät Betroffene über das Alpha-Telefon (Telefonnummer 0800 – 53 33 44 55) und bietet bundesweit Kurse an.

Aber Leseförderung kann auch andere Wege gehen. Auf heftigen Protest der Organisation „Foodwatch“ stößt die Kooperation der Stiftung Lesen mit McDonalds im September 2012.
Seit dem 31. August gibt McDonald´s Deutschland im Rahmen der aktuellen Happy Meal Aktionsphase (Laufzeit bis Ende September) über 4 Millionen Kinderbücher anstelle von Spielzeug als Bestandteil des Happy Meals aus. Jeweils vier Bücher richten sich an drei- bis fünfjährige Kinder sowie an Sechs- bis Neunjährige. Dabei berücksichtigt die Auswahl unterschiedliche Lesevorlieben von Jungen und Mädchen.

Der offene Brief von „Foodwatch“ und die Antwort der „Stiftung Lesen“ findet man neben den Vorlesetipps auf der Website der “Stiftung Lesen”..

Adventskalender zur Leseförderung

Adventskalender – jetzt schon? Draußen beginnt gerade der Herbst mit schönen warmen Tagen, und ich schreibe einen Artikel über Adventskalender? Es hilft nichts. Diese Kalender sind nämlich immer schon schnell ausverkauft und im November kaum noch zu bekommen.

Anstatt Schokolade oder irgendwelchen Nippes findet man in diesen Adventskalendern Geschichten zum Selber- oder zum Vorlesen. Zum Teil auf einzelnen Seiten, oft aber auch als 24 kleine Büchlein, die dem Kalender dann entnommen werden können. Einige sind spannende Bücher mit 24 Kapiteln – da darf man nicht mogeln und einfach weiterblättern! ;-). Schon letztes Jahr hatte ich eine Liste mit Weihnachtsbüchern zusammengestellt, auf der auch Buchadventskalender zu finden sind. Oft bekommen Sie diese auch noch im Handel.

Viel Spaß beim Stöbern in diesen Kalendern:

Lauras Weihnachtsstern

Ra­vens­bur­ger “Mein Wim­mel-Ad­vents­ka­len­der”

Der klei­ne Prinz Ad­vents­ka­len­der

Ad­vents­ka­len­der mit Le­se­rät­seln: Mit täglichen Leserätseln die Figuren der Weihnachtsgeschichte entdecken!

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Wie malt man ein buntes Bild mit einem schwarzem Filzstift ?

Das ist eine spannende Frage – und Andreas Blümel zeigt uns, mit welchem Experiment Kinder diese Frage beantworten können. Auf seiner Seite sollen die Experimente den Kindern spielerisch natürliche Phänomene erklären – ohne dabei  eine zu hohe Theorielastigkeit zu zeigen. Die Versuche sind für Kinderhand geeignet, allerdings sollte ein Erwachsener, wie immer bei naturwissenschaftlichen Experimenten, in der Nähe sein. Ergänzend dazu hat Andreas Blümel noch eine kleine Bücherliste mit seinen Empfehlungen ins Netz gestellt.

Ferienleseprojekte für Kinder

In den Ferien haben viele Kinder Zeit und Lust, etwas mehr zu lesen.  Das kann man auch mit Freunden oder Gleichgesinnten tun, in spannender Umgebung oder gar mit einer  Leseaktion. Besonders für die Kinder, die den Urlaub zu Hause verbringen, werden in den deutschen Bibliotheken viele Ferienaktionen angeboten.  Auf der Website von „Lesen in Deutschland“  findet man im Veranstaltungskalender unter dem Punkt : „Veranstaltungen in Bibliotheken“ alle Angebote nach Bundesländern sortiert.

Kinderbücher – klassisch oder digital?

Das Schmökern in Büchern, die Welt vergessen mit einem Buch – das hat schon immer zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört. Und auch unseren Kindern haben wir viel und mit Begeisterung vorgelesen. Zu gerne habe ich auch immer wieder neue Kinderbücher angesehen, verglichen, ausgesucht und dann gekauft – die Regale biegen sich. Und unsere Kinder, inzwischen erwachsen,  lesen bis heute sehr gern.

Doch jetzt gibt es nicht mehr nur die Diskussion, welches Buch ist geeignet, sondern vielmehr die Diskussion, wie man Kinder überhaupt zum Lesen bewegt. Das elterliche Vorbild spielt bei der Leseerziehung eine große Rolle.  Und Eltern heute lesen offensichtlich immer mehr auf Tablet-PCs anstatt in Büchern.

Ist ja auch praktisch. Anstatt einen Koffer voll Bücher mit in den Urlaub zu nehmen, nehme ich ein Tablet mit und lade es vorher mit Büchern voll. Mit den interaktiven Büchern können dann zwei bis drei Kinder gleichzeitig spielen und lesen. Spielen? Ja, spielen. Denn die Bücher sind nicht nur einfach Bücher, sondern sie sind mehr oder weniger animiert. Hier zwei Beispiele aus dem Oettinger Verlag:

Oetinger-App “Der kleine Pirat”

 

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Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Neue Kopiervorlagen zur Prävention, Erkennung und Behandlung von sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen sind im Kohl Verlag erschienen.
Oft werden Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, im Laufe ihrer Berufspraxis mit den Themen sexuelle Gewalt und Missbrauch konfrontiert. Auch wenn erste Reflexe oft “Bei uns gibt es sowas nicht!” oder “Das muss ein Irrtum sein!” lauten, bleibt Missbrauch ein Thema, das alle soziale und gesellschaftliche Schichten treffen kann.
Dieses topaktuelle Buch liefert neben grundsätzlichen Informationen auch typische Fallbeispiele und sieben Punkte zur präventiven Erziehung. Continue reading

Die kleine Schneeflocke

Heute finden Sie hier die Geschichte von der kleinen Schneeflocke. Sie ist nicht zu lang und mittelprächtig anspruchsvoll, was Satzaufbau und Wortwahl betrifft. Schön zu lesen schon für Grundschüler. Damit das gut funktioniert, habe ich sie mit dem Silbengenerator von Mildenberger in Blau-Rot-Silben geschrieben. Das hilft den Kindern, den Text besser lesen zu können. Probieren Sie es mal aus – hier geht es zur Geschichte Die kleine Schneeflocke.

Gefunden habe ich die Geschichte im Blog des Lektors Werner Forneberg. Sein Projekt „Eselskind“ will mithelfen, Kinder und Jugendliche stark zu machen, damit sie anderen Menschen offen und ohne Angst ins Gesicht sehen können und NEIN sagen können, wenn Menschen mit ihnen etwas machen wollen, das sie nicht wollen. DAS ESELSKIND wird auf seiner Seite praktische Ratschläge, Hinweise und Continue reading