Digitale Demenz

Ich arbeite gern am und mit dem Computer. Ich benutze ein Navi, höre regelmäßig Hörbücher und finde mein Handy toll. Seit neuestem bin ich sogar bei Facebook vertreten. Und ich schaue auch gern mal einen Film im Fernsehen. Trotzdem, oder vielleicht sogar deshalb, lese ich zur Zeit das Buch “Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen.” von Manfred Spitzer. Ich lese es komplett, von vorn nach hinten, alle Seiten. Verfolgen die Links zu den Quellen und lese auch, was aus welcher Studie stammt und von wann diese Studie ist. Ich beschäftige mich gründlich mit dem Buch – und das ist vielleicht der Grund, warum ich zu einem anderen Schluss als viele Kommentatoren komme, die ich zur Zeit so lese in den diversen Medien. Mit gefällt das Buch! Es ist sehr gut verständlich geschrieben, manchmal witzig, immer mit guten Beispielen belegt. Und wenn man diese nicht aus dem Zusammenhang gerisssen zititert, sondern vollständig erfasst und im vorgesehenen Kontext belässt, sind sie gut nachvollziehbar und schlüssig. Noch bin ich mit dem Lesen nicht fertig. Danach aber stelle ich hier einige für meine Arbeit besonders interessante Punkte aus diesem Buch hier vor. Bis dahin kann sich wer mag ja das Video aus der NDR-Talkshow ansehen.

Und nein, ich stehe nicht auf der Lohnliste von Herrn Prof. Spitzer, des Droemer Knaur Verlages oder von sonst wem.