Sozialtrainer mit QR-Code

Das Sozialtrainerprojekt läuft sehr gut an und wir freuen uns auf unsere ersten TeilnehmerInnen am neuen Fernkurs.

Viele dieser zukünftigen SozialtrainerInnen sind bereits in eigener Praxis selbständig und nutzen gern, dass wir sie auf unserer Website bewerben. Nun hat Mirko nicht nur für uns einen QR-Code erstellt, sondern auch für unsere neuen Trainer. Als Beispiel hier der QR-Code von Fred Freese.

Hier gibt’s was auf die Ohren!

„Gullivers Reisen“, „Robinson Crusoe“, „Alice im Wunderland“ oder „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ – wer von uns hat sich nicht als Kind mit diesen Büchern in ferne Welten geträumt? Für leseschwache Kinder ist dies ein fast unmögliches Unterfangen. Zu dick das Buch, zu lange Sätze, die Schrift zu klein oder zu unruhig, die Zeilen zu eng – das alles hindert sie an diesem Erlebnis.

Doch jetzt gibt es OHRKA! Ohrka steht für Ohr-Kanal. Mit ohrka.de sollen Kinder ab 5 Jahren fürs Zuhören begeistert werden. Es steht ihnen auf OHRKA eine umfangreiche Sammlung von hochwertig produzierten Hörspielen, Geschichten und Reportagen zur Verfügung. Und das kindgerecht, kostenlos und werbefrei, jederzeit und überall. Und mit einem Smartphone oder einem Tablet-PC hat man natürlich immer auch von unterwegs Zugriff auf ohrka.de.

Träger des Projekts „OHRKA – Die erste Online-Audiothek für Kinder“ ist der gemeinnützige Verein OHRKA e.V., dessen Mitglieder und Freunde – darunter auch professionelle Journalisten – sich ehrenamtlich um redaktionelle und organisatorische Aufgaben kümmern. Ein, wie ich meine, unterstützenswertes Projekt!

Im Bad – der Unterschied zwischen „b“ und „d“

Immer wieder haben Kinder Probleme, die Buchstaben „b“ und „d“ zu unterscheiden. Meine Legasthenietrainerkollegin Stephany Koujou hat dazu jetzt eine sehr schöne Idee gehabt – und stellt sie zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Und zur Entspannung – und zum Training der Feinmotorik – können Sie mit dem Kind gleich noch einen oder mehrere NINJA-Sterne falten. Wie das geht lesen Sie auch in Stehpanys Blog.

Der Sozialtrainer – er ist wieder da!

Etliche meiner Blogbesucher kennen den Kurs „Sozialtrainer für Kinder und Jugendliche mit ADS/ AD(H)S und Lernstörungen“ noch aus den Anfangszeiten. Gemeinsam mit der KVHS Norden habe ich ihn mehrere Jahre mit vielen engagierten TeilnehmerInnen durchgeführt. An sechs Wochenenden wurde von Freitag bis Sonntag gemeinsam gearbeitet, aber auch viel Spaß gehabt. Doch die zunehmenden beruflichen Anforderungen, auch an die zeitliche Flexibilität, machten es den potentiellen TeilnehmerInnen immer schwerer, an diesem Kurs teilzuhaben.

Die Lösung ist ganz modern: Gemeinsam mit Mirko Mieland von Lernbar24 haben wir den Sozialtrainer auf Onlinefüße gestellt. Neu zusammengestellt, deutlich erweitert und mit einem Marketingmodul versehen kann der Fernkurs ab sofort gebucht werden. Das erste Modul wird am 08.04.2013 verschickt. Die Website wurde völlig neue gestaltet und ist auch in einer Smartphoneversion verfügbar. Der integrierte Blog liefert regelmäßig Interessantes rund ums Thema, und wer den Newsletter abonniert, der verpasst keine Neuigkeit. Natürlich können wir uns auch bei Facebook treffen.

Ganz schön verrückt?
Nein, denn „Die wildesten Fohlen werden die besten Pferde.“

Wir freuen uns auf Sie!

Wir treffen uns auf der didacta!

Erstmalig nimmt der Dachverband Legasthenie Deutschland dieses Jahr an der didacta teil.  Die didacta ist die größte Fachmesse für Lehrkräfte aller Bildungsbereiche in Europa und die wichtigste Weiterbildungsveranstaltung für alle LehrerInnen, ErzieherInnen, TrainerInnen und sonstige Weiterbildner. Gemeinsam mit ca. 800 Ausstellern aus 15 Ländern freuen wir uns auf interessierte und engagierte Messebesucher.

Der Dachverband Legasthenie Deutschland DVLD hilft Betroffenen, Eltern, Lehrern und an der Thematik Interessierten. Am Stand können Sie sich über die Möglichkeiten der Hilfen für legasthene und dyskalkule Menschen informieren und mit uns diskutieren.

Am Donnerstag, den 21.02.2013 hält das Vorstandsmitglied des DVLD, Frau Dipl.-Päd. Esther Borggrefe, um 11.00 Uhr im Konferenzraum D, Congresscentrum Nord, einen sehr interessanten Vortrag zum Thema „Lesen, Schreiben, Rechnen – (k)ein Problem?! (Legasthenie/Dyskalkulie)“.

Ich selbst bin von Donnerstagnachmittag bis Samstagnachmittag am Messestand zu finden und freue mich schon, SIE kennenzulernen! ;-)

Handgeschriebene Notizen im PC speichern – kein Hexenwerk

Viele Menschen mit einer Legasthenie/LRS kennen das Problem: Sie möchten oder müssen im Unterricht, der Vorlesung,  während eines Meetings oder der Vorstandssitzung handschriftliche Notizen verfassen. Diese sind dann mühselig abzuschreiben, damit sie im Rechner  weiterverarbeitet werden können. Oft reicht auch die Schreibgeschwindigkeit gar nicht aus, um alles zu notieren, was wichtig ist.

Wie dieser Problematik begegnet werden kann, hat mein Kollege David Gerlach in seinem Blog beschrieben. Und ein Video zeigt ganz genau, wie die Technik funktioniert.
(Copyright Grafik: www.livescribe.com)

Rabattaktion zum Jahresende

Für das beliebte AD(H)S-Trainingsprogramm bieten wir Ihnen ab sofort bis zum 31.12.2012 einen Rabattcode über 30% des Kaufpreises an. Geben Sie im Onlineshop einfach das Codewort „Praxislerntraining“ ein, bevor Sie bezahlen. Der reguläre Preis für das Programm beträgt 49,90 € (ausgedruckt und im DIN A4 – Ordner abgeheftet) oder aber 19,95 € im Sofortdownload.

Auf 142 Seiten finden Sie eine Fülle von praxiserprobten und preiswerten Trainingsmaterialien und Spielen. Beides kann gut mit bei Ihnen schon vorhandenen Materialien kombiniert oder aber einzeln eingesetzt werden.
Das Training ist so konzipiert, dass Eltern wie auch Therapeuten effektiv damit arbeiten können.

Neue Studie zu Lernstörungen in der Grundschule

In einer neuen Studie des Forschungsprojekts RABE wurden 2195 Grundschulkinder aus mehreren Bundesländern getestet. Das traurige Ergebnis: 13,3% dieser Kinder haben eine Lernstörung. Das heißt, dass sie in einem der drei Kernkompetenzbereiche Lesen, Schreiben oder Rechnen unterhalb der Norm liegen. Und das trotzt einer guten Intelligenz. Bisherige Schätzungen gingen von maximal 10% Lernstörungen bei Grundschulkindern aus. Die Studie ergab zudem, dass bei insgesamt 23,3 Prozent der Kinder eine Lernschwäche in einer oder mehrerer der Grundkompetenzen besteht. Sie erbrachten bedeutend schlechtere Leistungen als der Durchschnitt.

Diesen Kindern ist nicht mit einem einfachen Förderunterricht oder einer Nachhilfe gedient. Sie benötigen frühzeitig eine umfassende Lernberatung und Lerntherapie, damit sie möglichst schnell wieder Erfolge sehen und den Schulalltag bewältigen können. Dies ist die beste Voraussetzung, um einen ordentlichen Schulabschluss erreichen zu können. Und um mit Freude den Beruf lernen zu können, den man sich wünscht.

Leider gibt es in Deutschland viel zu wenige Lerntherapeuten. Daher biete ich in Kooperation mit der Paracelsusschule Oldenburg ab November 2012 eine solche Fortbildung an.

Fachausbildung: Lerntherapie/ Lernberatung

Lernberatung und zusätzliche Hilfe zur Bewältigung der Schule gehören für viele Kinder und Jugendliche in Deutschland inzwischen leider zum Alltag.
Ca. 1,1 Millionen Schüler nehmen allein laut Bertelsmannstudie regelmäßig bezahlten Nachhilfeunterricht, und Eltern geben jährlich bis zu 1,5 Milliarden Euro für diese Hilfen aus. Bereits in der Grundschule werden viele Kinder gefördert. Ebenso gravierend ist die Zunahme der Lernstörungen, die als Folge von Legasthenie und LRS, Dyskalkulie und AD(H)S den Kindern das Lernen in der Schule vom ersten Tag an erschweren. Und diesen Kindern hilft nur ein qualifiziertes individuelles Training. Jedoch haben wir in Deutschland viel zu wenige ausgebildete Lernberater und Lerntherapeuten.

Daher biete ich gemeinsam mit der Montessoripädagogin Ingrid Gimber und der Paracelsus Schule Oldenburg ab November 2012 eine Fachausbildung zum/ zur LernberaterIn/ LerntherapeutIn an.

An 12 Wochenenden innerhalb eines Jahres können Sie dort das Handwerkszeug für diese spannende Tätigkeit erwerben.
Zusätzlich zum Präsenzunterricht erhalten Sie ausführliche Lernskripten, mit denen Sie zwischen den Präsenzwochenenden weiterarbeiten. Die Ausbildung ist sehr praxisorientiert,  die einzelnen Inhalte können sofort in der Praxis angewendet werden.

Ausbildungsinhalte sind:

• Grundlagen der Entwicklung. Teilleistungsbereiche und Teilleistungsstörungen
• Die Entwicklung des Kindes mit den dazugehörigen sensiblen Phasen nach Montessori
• Gehirn, Gedächtnis und das Lernen lernen
• Die Kulturtechniken Lesen und Schreiben. Legasthenie und LRS
• Sprachentwicklung und mathematischer Geist nach Maria Montessori
• Rechenstörung und Dyskalkulie
• ADS und ADHS. Hochbegabung, Autismusspektrum und komorbide Störungen
• Diagnostik, Förderprogramme und -materialien
• Verschiedene Lerntechniken, was lerne ich wann, wo und wie? Lernorganisation und Zeiteinteilung
• Gespräche mit Eltern. Die Therapeuten-/Beraterpersönlichkeit. Therapie und Beratung
• Berufsbild, Praxisgründung und Marketing

Die Zielgruppe für diese Fachausbildung sind Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Ergotherapeuten/ -innen, Logotherapeuten/ -innen, HeilpraktikerInnen für Psychotherapie, engagierte Eltern, aber auch Menschen, die gern mit anderen Menschen mit Lernstörungen arbeiten möchten und noch keine fachlichen Voraussetzungen mitbringen.

Nach der schriftlichen Abschlussprüfung bekommen Sie ein Zertifikat von Paracelsus Schule.

Am Donnerstag, den 11. Oktober 2012 findet um 18.30 Uhr in der Paracelsus Schule Oldenburg (Kanalstr. 23, 26135 Oldenburg)ein kostenloser Informationsabend zu diesem Seminar statt.

Die Fachausbildung beginnt am 09. – 11. November 2012.

Wünschen Sie noch weitere Informationen zum Seminar, rufen Sie bitte die Studienleitung in Oldenburg (0441 – 925 02 60) an. Oder informieren Sie sich direkt bei mir, ich freue mich auf Ihren Anruf!

Die Lernpatenbox

Mit der Lernpatenbox werden Lernpatenkinder beim Lernen unterstützt. Doch wer sind Lernpatenkinder?
Lernpatenkinder sind Kinder, die aufgrund von:

  • persönlichen Risikofaktoren, z.B. Krankheit, Beeinträchtigung, negative Selbsteinschätzung
  • schwierigen familiären Situationen, z.B. Verlust eines Elternteils, Scheidung, Missbrauch
  • sozialer Isolation, z.B. Sprachbarrieren, Kulturunterschiede/Migrationshintergrund, Armut
  • belastenden gesellschaftlichen Faktoren, z.B. Ausgrenzung, Niedrigeinkommen, Gewalt

einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben, um schulisch erfolgreich zu sein.

Aktuell werden ca. 200 Lernpatenkinder an knapp 50 Schulen in ganz Rheinland-Pfalz von ehrenamtlichen Lernpatinnen/Lernpaten betreuet. Mit Lernboxen an jedem Schulstandort sollen diesen Kindern Lern- und Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt werden, die es ihnen (mit Hilfe ihrer Lernpatin/ ihres Lernpaten) ermöglichen, schulisch den Anschluss nicht zu verlieren. Die Schülerfirma der BBS Bad Dürkheim stellt Lernpatenboxen zusammen und gibt diese zum Selbstkostenpreis ab. Die Boxen selbst werden dort im Werkunterricht hergestellt. Mit den Boxen arbeiten ehrenamtliche Lernpaten mit sozial benachteiligten Kindern. Ein tolles Projekt, das man unterstützen sollte. So wie der DVLD, der 100 DVDs “Legasthenie und Dyskalkulie IV” gespendet hat.
Schade, dass es so etwas nicht bei uns gibt.