Schulanfang in Niedersachsen

Heute ist Schulanfang für alle Schüler in Niedersachsen. Die meisten freuen sich auf ihre neue Klasse. Einige drehen eine „Ehrenrunde“ und sehen dem neuen Jahr wohl eher gelassen entgegen. Recht aufgeregt sind aber meistens die Erstklässler – und noch mehr ihre Eltern. Besonders  wenn das erste Kind eingeschult wird, ergeben sich doch eine Menge Fragen. Im Internet findet man interessante und hilfreiche Seiten, die weiterhelfen, und auch viele Materialien für die Kinder selbst zum Download oder online bereithalten. Eine kleine Auswahl habe ich Ihnen hier aufgezählt.

Zuerst einmal muss das Schulkind wissen, was denn so alles zur Schule ghört. Dazu bietet Stephany Koujou auf ihrem Blog ein kleines Arbeitsheft zum Wahrnehmungstraining an.
Gut geeignet zur Schulung der Feinmotorik und der Raumorientierung sind auch Ausmalbilder. Sehr viele kostenlose und schöne Vorlagen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden finden Sie auf der Seite „Malvorlagen“.

Möglichst schnell möchten die Schüler ja schreiben können. Um die Zahlen schon mal zu üben, bietet der EÖDL eine Zahlendatei an, mit der die Zahlen 1-9 geübt werden können. Wer dann schon ein wenig zählen kann, lädt sich bei Stephany Koujou das kleine Marienkäferarbeitsheft herunter.

Im Gratisbereich von „Mein-Unterrichtsmaterial.de“ gibt es Schreibübungen verschiedenster Form auf unterschiedlichen Lineaturen. Schauen Sie sich dort um! Und hier auch noch eine Buchstabendatei.

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Spielend lernen mit dem Goethe-Institut

12 spannende interaktive Ratespiele, darunter Memospiele, Sprachenquiz, ein Märchenrätsel und eine virtuelle Musikreise durch die aktuelle Musikszene Deutschlands in verschiedensten Sprachen stellt das Goethe-Institut auf seiner Website bereit. Sie sind alle aus dem Programm „Deutsch als Fremdsprache“, teilweise mit wenig Zeitaufwand zu spielen und so ein auch ein gelungener Pausenfüller oder Schlusspunkt einer Trainingseinheit. Als deutscher Muttersprachler kann man die Spiele einfach in einer anderen Sprache spielen – das ist wirklich interessant! Die Spiele stammen aus den Goethe-Instituten verschiedener Länder .Mein Lieblingsspiel heißt „Ausgewanderte Wörter“.

Digitale Demenz

Ich arbeite gern am und mit dem Computer. Ich benutze ein Navi, höre regelmäßig Hörbücher und finde mein Handy toll. Seit neuestem bin ich sogar bei Facebook vertreten. Und ich schaue auch gern mal einen Film im Fernsehen. Trotzdem, oder vielleicht sogar deshalb, lese ich zur Zeit das Buch “Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen.” von Manfred Spitzer. Ich lese es komplett, von vorn nach hinten, alle Seiten. Verfolgen die Links zu den Quellen und lese auch, was aus welcher Studie stammt und von wann diese Studie ist. Ich beschäftige mich gründlich mit dem Buch – und das ist vielleicht der Grund, warum ich zu einem anderen Schluss als viele Kommentatoren komme, die ich zur Zeit so lese in den diversen Medien. Mit gefällt das Buch! Es ist sehr gut verständlich geschrieben, manchmal witzig, immer mit guten Beispielen belegt. Und wenn man diese nicht aus dem Zusammenhang gerisssen zititert, sondern vollständig erfasst und im vorgesehenen Kontext belässt, sind sie gut nachvollziehbar und schlüssig. Noch bin ich mit dem Lesen nicht fertig. Danach aber stelle ich hier einige für meine Arbeit besonders interessante Punkte aus diesem Buch hier vor. Bis dahin kann sich wer mag ja das Video aus der NDR-Talkshow ansehen.

Und nein, ich stehe nicht auf der Lohnliste von Herrn Prof. Spitzer, des Droemer Knaur Verlages oder von sonst wem.

 

Wie malt man ein buntes Bild mit einem schwarzem Filzstift ?

Das ist eine spannende Frage – und Andreas Blümel zeigt uns, mit welchem Experiment Kinder diese Frage beantworten können. Auf seiner Seite sollen die Experimente den Kindern spielerisch natürliche Phänomene erklären – ohne dabei  eine zu hohe Theorielastigkeit zu zeigen. Die Versuche sind für Kinderhand geeignet, allerdings sollte ein Erwachsener, wie immer bei naturwissenschaftlichen Experimenten, in der Nähe sein. Ergänzend dazu hat Andreas Blümel noch eine kleine Bücherliste mit seinen Empfehlungen ins Netz gestellt.

LURS – das Abenteuerspiel

LURS, das Lese- und Rechtschreibmonster, hat den Vater von Lega und Steni entführt. Ach so, Sie kennen LURS noch nicht? LURS will den Menschen unbedingt die Freude am Lesen, Schreiben und Rechnen verderben. Es glaubt, dass es sich dann als das klügste Monster auf der Welt fühlen kann. Die Kinder Lega und Steni haben den Kampf mit ihm aufgenommen, und schon viele LegaKids helfen ihnen. Dagegen will LURS sich wehren.

Sehen Sie in diesem kurzen Film, wie LURS von den Kindern entdeckt wird:

Und hier sehen Sie den Trailer für das neue kostenlose Online-Spiel:

Genug gesehen? Dann ab zum spannenden LURS-Spiel

http://www.legakids.net/kids/lurs-spiel/

Das Märchenleseheft für Kinder

Märchen haben schon immer eine besondere Bedeutung für Kinder gehabt. Und wenn man sie lässt, hören und lesen alle Kinder gern Märchen. Daher habe ich ein Heft mit 6 Märchen und Geschichten erstellt. Alle sind in Normalschrift und in blau-roter Silbenschrift geschrieben. Und zu allen gibt es kleine Lesespiele. Viel Freude wünsche ich allen kleinen und großen Lesern! Download Märchenleseheft

Spielend lernen oder lernend spielen?

Spielen und Lernen – ein Widerspruch? Nein, nicht bei der Fülle von guten Lernspielen, die es heute gibt. Doch schon immer gab und gibt es Spiele, die mit wenig Material auskommen und trotzdem sehr lehrreich sind und eine Menge Spaß machen. Einige Hinweis dazu habe ich Ihnen hier zusammengestellt. Natürlich sind sie nicht vollständig. Wenn Sie noch ein schönes Spiel wissen, dass hier nicht aufgeführt ist, schreiben Sie mir!

Spiele für die Schule.  Die Spiele bilden unterschiedlichen Kategorien. Dazu gehören Mutmachspiele, Schätz- und Ratespiele, Kooperationsspiele, Geschicklichkeitsspiele und Tobespiele.
Durch die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten können wertvolle Sozialkompetenzen geschult werden, das Selbstbewusstsein und der Mut der Kinder werden gefestigt.
Die Spielesammlung ist klar gegliedert und lässt sofort Spielalter, Voraussetzungen, benötigtes Material, notwendige Vorbereitungen und Spielziele erkennen.

Spiele für Kinder mit Lernstörungen aller Art (pdf-Download). Diese Liste basiert auf der Arbeit des Legasthenietrainerkollegen Reinhold Gräbe und der vielen KollegInnen (http://www.legasthenietrainer.com und http://www.schule-sorglos.de), die ihre eigenen Erfahrungen mit diversen Spielen aufgeschrieben und hier eingebracht haben. Daher ist die Auswahl bewusst subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Diese Liste darf nur vollständig, mit Quellenangabe (http://www.praxislerntraining.de) und kostenlos weitergegeben werden.

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Lernen macht stark!

“Lernen macht stark” (Öğrenmek güç verir) ist ein soziales Projekt mit dem Ziel, Familien Themen wie Kindererziehung und außerschulische Bildungsangebote näher zu bringen. Das Besondere: Die vielfältigen Informationen und Ratschläge von Experten sind auf dieser Interseite in den zwei Sprachen Türkisch und Deutsch zu finden.

Entwickelt wurde die Kampagne “Lernen macht stark” vom deutsch-türkischen Radiosender Metropol FM und der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Lesen. Das Internet-ABC und die EU-Initiative Klicksafe unterstützen die Kampagne im Bereich “Medien und Bildung” und liefern Inhalte und Beiträge zu.

Besonders interessant ist der Artikel zum Lesen. Gelungen finde ich auch die Idee der türkischen Audiodateien „Mauscuk“ zu verschiedenen Themen. Spieletipps und Linkhinweise findet man ebenso wie ein Gewinnspiel.

Spielausstattungen für Grundschulen

Spielend leicht lernen – eine besondere Möglichkeit dazu bietet sich Grundschülern aus ganz Deutschland in diesem Jahr. Erstmals sind alle Grundschulen bundesweit aufgerufen, am Wettbewerb „Spielen macht Schule“ teilzunehmen. Noch bis  1. Juni können sich Grundschulen mit einem individuellen Konzept um eine von 200 kostenlosen Spielausstattungen für ihre Schule bewerben.

„Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterschei­den nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel. Im Gehirn prägt sich besonders gut ein, was über mehrere Sinne hineingelangt.“
(Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Neurologe und Gründer des ZNL, Ulm)

Alle Informationen zu „Spielen macht Schule“ sowie die Ausschreibungs­unter­lagen stehen unter www.spielen-macht-schule.de zum Download bereit.

„Spielen macht Schule“ ist eine Initiative  des Vereins „Mehr Zeit für Kinder e.V.“ und dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) in  Ulm.