Zocken – und was dann?

 

Spielsucht ist heute ein sehr weites Feld geworden. Neben die klassischen Formen der Spielsucht sind solche getreten, die „am Bildschirm“ ausgelebt werden.
Zu diesem spannenden Thema können Sie am 26. September 2013
einen interessanten Themenabend besuchen. Der Referent kennt sich in der Spieleszene aus und ist selbst aktiver Spieler.

Referent: Eldert E. Witte (Sozialarbeiter BA, Bildungsmanagement MA)

Ort: AOK-Gesundheitszentrum, Johann-Justus-Weg 141, 26127 Oldenburg

Zeit: 20.00 Uhr

Kosten: 8,00 Euro (bei Vorabüberweisung 6,00 Euro).

Anmeldung: Wegen des begrenzten Platzangebotes ist eine Voranmeldung nötig.

Informationen zum Themenabend als pdf

Komm, lass uns spielen!

Wie aus einer alten Milchtüte ein Boot entsteht, wie sich ein leerer Pappkarton in eine Gruselkiste verwandelt und wie man aus ausgedienten CD´s Kunst kreieren kann, dies und mehr gibt es in der Spielwerkstatt Rhinozeros zu erfahren. Nicht nur in den Ferien erwartet neugierige Grundschüler hier ein spannendes Programm. „Spielwerkstatt Rhinozeros“ heißt das 2004 ins Unperfekthaus (Friedrich-Ebert-Straße 18) einquartierte Projekt, welches im Raum 306 zu finden ist. Geleitet wird es vom Sozialpädagogen Wolfgang Bort, der einen schier unerschöpflichen Fundus an Spielideen hat: Ein Stapel alte Zeitungen, eine Werkbank, eine Kiste voller Flaschenkorken, Klopapierrollen, Bauklötze – und zwar solche, bei deren Bau man physikalische Gesetze noch beachten muss anstelle eines Steck-Systems -, allerhand bunte Farben, Pinsel und Gläser, dies und mehr hat er auf engstem Raum zusammengestellt. Hier können die Kinder nach Herzenslust ihre Ideen entwickeln und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Die Spielwerkstatt Rhinozeros bietet im Unperfekthaus und mobil vor Ort spiel-und kulturpädgogische Veranstaltungen, Fortbildungen und Beratung an.

Rabattaktion zum Jahresende

Für das beliebte AD(H)S-Trainingsprogramm bieten wir Ihnen ab sofort bis zum 31.12.2012 einen Rabattcode über 30% des Kaufpreises an. Geben Sie im Onlineshop einfach das Codewort „Praxislerntraining“ ein, bevor Sie bezahlen. Der reguläre Preis für das Programm beträgt 49,90 € (ausgedruckt und im DIN A4 – Ordner abgeheftet) oder aber 19,95 € im Sofortdownload.

Auf 142 Seiten finden Sie eine Fülle von praxiserprobten und preiswerten Trainingsmaterialien und Spielen. Beides kann gut mit bei Ihnen schon vorhandenen Materialien kombiniert oder aber einzeln eingesetzt werden.
Das Training ist so konzipiert, dass Eltern wie auch Therapeuten effektiv damit arbeiten können.

Halloween

Bald ist es wieder soweit: Die Kinder verkleiden sich, aus Kürbissen werden Halloweenlaternen und gruselig verkleidete Kids laufen von Haus zu Haus und fordern Süßigkeiten ein. Eltern wissen, da gilt es einiges zu organisieren.
Nudelwürstchenspinnen und Friedhofserde – solche Leckereien für die Kinder-Halloweenparty findet man auf chefkoch.de. Geolino zeigt, wie man sich eine gruselige Lichterkette bauen kann. Schnitzanleitungen für die Kürbisdeko stellt öbv4kids zur Verfügung. Und Labbe zeigt, dass es ganz einfach ist, schwarze Fledermaussocken zu basteln. Ausmalbilder und manches mehr dürfen sich Kinder aus der Kindersuppe löffeln. „Mumien wickeln“ und „Kleb‘ die Warze auf die Hexennase“ sind nur zwei von etlichen Spielen für die Kinder-Halloweenparty, die „hallo-eltern.de“ zusammengetragen hat.

Doch Halloween kann auch ein schöner Anlass für etwas andere, vielleicht auch leicht gruselige Beschäftigung für lange Abende oder verregnete Nachmittage sein.  Meine Kollegin Stephany Koujou stellt dazu auf ihrer Website ein Halloween-Lese- und Malbuch, drei Halloween-Puzzle und verschiedene Halloween-Wahrnehmungstrainings zum freien Download zur Verfügung.

Und was ist Halloween nun eigentlich? Das lesen Kinder und ihre Eltern in meinem Halloweenheft nach. Es ist in blau-roten Silben geschrieben (Silbengenerator von Mildenberger), damit auch Leseanfänger mit dem Text zurechtkommen. Und wer fleißig gelesen hat, der kann sicher auch das Kreuzworträtsel lösen. Nach dem Rätseln gilt es dann noch, den Weg durch das Halloweenlabyrinth zu finden. Viel Spaß wünsche ich dabei!

Nachtrag vom 23.10.2012: In das Halloweenheft hatten sich drei kleine Rechtschreibfehler eingeschlichen. Eine nette Kollegin hat mich darauf hingewiesen und ich habe die Datei korrigiert. Bitte laden Sie sich die neue Datei herunter, wenn Sie die alte Version schon gestern geladen haben.

Fachausbildung: Lerntherapie/ Lernberatung

Lernberatung und zusätzliche Hilfe zur Bewältigung der Schule gehören für viele Kinder und Jugendliche in Deutschland inzwischen leider zum Alltag.
Ca. 1,1 Millionen Schüler nehmen allein laut Bertelsmannstudie regelmäßig bezahlten Nachhilfeunterricht, und Eltern geben jährlich bis zu 1,5 Milliarden Euro für diese Hilfen aus. Bereits in der Grundschule werden viele Kinder gefördert. Ebenso gravierend ist die Zunahme der Lernstörungen, die als Folge von Legasthenie und LRS, Dyskalkulie und AD(H)S den Kindern das Lernen in der Schule vom ersten Tag an erschweren. Und diesen Kindern hilft nur ein qualifiziertes individuelles Training. Jedoch haben wir in Deutschland viel zu wenige ausgebildete Lernberater und Lerntherapeuten.

Daher biete ich gemeinsam mit der Montessoripädagogin Ingrid Gimber und der Paracelsus Schule Oldenburg ab November 2012 eine Fachausbildung zum/ zur LernberaterIn/ LerntherapeutIn an.

An 12 Wochenenden innerhalb eines Jahres können Sie dort das Handwerkszeug für diese spannende Tätigkeit erwerben.
Zusätzlich zum Präsenzunterricht erhalten Sie ausführliche Lernskripten, mit denen Sie zwischen den Präsenzwochenenden weiterarbeiten. Die Ausbildung ist sehr praxisorientiert,  die einzelnen Inhalte können sofort in der Praxis angewendet werden.

Ausbildungsinhalte sind:

• Grundlagen der Entwicklung. Teilleistungsbereiche und Teilleistungsstörungen
• Die Entwicklung des Kindes mit den dazugehörigen sensiblen Phasen nach Montessori
• Gehirn, Gedächtnis und das Lernen lernen
• Die Kulturtechniken Lesen und Schreiben. Legasthenie und LRS
• Sprachentwicklung und mathematischer Geist nach Maria Montessori
• Rechenstörung und Dyskalkulie
• ADS und ADHS. Hochbegabung, Autismusspektrum und komorbide Störungen
• Diagnostik, Förderprogramme und -materialien
• Verschiedene Lerntechniken, was lerne ich wann, wo und wie? Lernorganisation und Zeiteinteilung
• Gespräche mit Eltern. Die Therapeuten-/Beraterpersönlichkeit. Therapie und Beratung
• Berufsbild, Praxisgründung und Marketing

Die Zielgruppe für diese Fachausbildung sind Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Ergotherapeuten/ -innen, Logotherapeuten/ -innen, HeilpraktikerInnen für Psychotherapie, engagierte Eltern, aber auch Menschen, die gern mit anderen Menschen mit Lernstörungen arbeiten möchten und noch keine fachlichen Voraussetzungen mitbringen.

Nach der schriftlichen Abschlussprüfung bekommen Sie ein Zertifikat von Paracelsus Schule.

Am Donnerstag, den 11. Oktober 2012 findet um 18.30 Uhr in der Paracelsus Schule Oldenburg (Kanalstr. 23, 26135 Oldenburg)ein kostenloser Informationsabend zu diesem Seminar statt.

Die Fachausbildung beginnt am 09. – 11. November 2012.

Wünschen Sie noch weitere Informationen zum Seminar, rufen Sie bitte die Studienleitung in Oldenburg (0441 – 925 02 60) an. Oder informieren Sie sich direkt bei mir, ich freue mich auf Ihren Anruf!

Punkt, Punkt, Komma, Strich….

…fertig ist das Mondgesicht. Einen Kloß und ne’ Kartoffel, fertig ist mein lieber Stoffel. Kommen noch zwei Ohren dran, fertig ist der Hampelmann.

So zumindest habe ich diesen Spruch mal gelernt. Aber zwei Punkte und zwei Striche kann man auch ganz anders nutzen. Am 19.9.1982 um 11.44 Uhr hatte der Computerspezialist Scott Fahlmann eine Idee. Er schlug seinen Kollegen in einem Internetforum vor, ihre Scherze bitte zukünftig zu kennzeichnen – mit diesem Zeichen: :-) . Geboren war das Emoticon – eine Wortneuschöpfung aus den Begriffen Emotion und Icon. Eine ausführliche Erklärung zu den Emoticons findet sich bei Wikipedia. Auf vielen Seiten im Netz findet man ganze Listen mit Emoticons, die ein Onlinegespräch oft verständlicher machen. Und auch etliche informative Zeitungsartikel gratulieren dem Emoticon zum Geburtstag, wie z.B. die ZEIT oder der Kurier. Na dann: Herzlichen Glückwunsch!

SOMA – viel mehr als nur ein Würfel

Zum Training der Raumvorstellung gibt es eine kurzweilige und interessante Möglichkeit – das Arbeiten, oder besser das Spielen,  mit Somawürfeln.  1936 vom Dänen Piet Hein entwickelt, sind sie längst fester Bestandteil in vielen Schulen und Praxen. Doch auch zu Hause kann man prima mit den Kindern damit spielen und üben. Jeanni Seelking hat in ihrem Blog gezeigt, wie man Somawürfel selbst baut, und dies auch fotografiert. Das nebenstehende Foto stammt von ihr, vielen Dank dafür. Gearbeitet hat sie nach der Bauanleitung von Aduis-basteln.

Auf der Seite der mathematischen Basteleien finden sich nicht nur eine Bauanleitung, sondern auch die 240 möglichen Lösungen zum Download. Außerfem verschiedene Körper aus Somawürfel. Besonders gefallen mir das Schachbrettsoma, bei dem die Würfel abwechselnd schwarz und weiß gefärbt sind, sowie ein schräges Soma. Continue reading

Spielend lernen mit dem Goethe-Institut

12 spannende interaktive Ratespiele, darunter Memospiele, Sprachenquiz, ein Märchenrätsel und eine virtuelle Musikreise durch die aktuelle Musikszene Deutschlands in verschiedensten Sprachen stellt das Goethe-Institut auf seiner Website bereit. Sie sind alle aus dem Programm „Deutsch als Fremdsprache“, teilweise mit wenig Zeitaufwand zu spielen und so ein auch ein gelungener Pausenfüller oder Schlusspunkt einer Trainingseinheit. Als deutscher Muttersprachler kann man die Spiele einfach in einer anderen Sprache spielen – das ist wirklich interessant! Die Spiele stammen aus den Goethe-Instituten verschiedener Länder .Mein Lieblingsspiel heißt „Ausgewanderte Wörter“.

Digitale Demenz

Ich arbeite gern am und mit dem Computer. Ich benutze ein Navi, höre regelmäßig Hörbücher und finde mein Handy toll. Seit neuestem bin ich sogar bei Facebook vertreten. Und ich schaue auch gern mal einen Film im Fernsehen. Trotzdem, oder vielleicht sogar deshalb, lese ich zur Zeit das Buch “Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen.” von Manfred Spitzer. Ich lese es komplett, von vorn nach hinten, alle Seiten. Verfolgen die Links zu den Quellen und lese auch, was aus welcher Studie stammt und von wann diese Studie ist. Ich beschäftige mich gründlich mit dem Buch – und das ist vielleicht der Grund, warum ich zu einem anderen Schluss als viele Kommentatoren komme, die ich zur Zeit so lese in den diversen Medien. Mit gefällt das Buch! Es ist sehr gut verständlich geschrieben, manchmal witzig, immer mit guten Beispielen belegt. Und wenn man diese nicht aus dem Zusammenhang gerisssen zititert, sondern vollständig erfasst und im vorgesehenen Kontext belässt, sind sie gut nachvollziehbar und schlüssig. Noch bin ich mit dem Lesen nicht fertig. Danach aber stelle ich hier einige für meine Arbeit besonders interessante Punkte aus diesem Buch hier vor. Bis dahin kann sich wer mag ja das Video aus der NDR-Talkshow ansehen.

Und nein, ich stehe nicht auf der Lohnliste von Herrn Prof. Spitzer, des Droemer Knaur Verlages oder von sonst wem.

 

Kinderbücher – klassisch oder digital?

Das Schmökern in Büchern, die Welt vergessen mit einem Buch – das hat schon immer zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört. Und auch unseren Kindern haben wir viel und mit Begeisterung vorgelesen. Zu gerne habe ich auch immer wieder neue Kinderbücher angesehen, verglichen, ausgesucht und dann gekauft – die Regale biegen sich. Und unsere Kinder, inzwischen erwachsen,  lesen bis heute sehr gern.

Doch jetzt gibt es nicht mehr nur die Diskussion, welches Buch ist geeignet, sondern vielmehr die Diskussion, wie man Kinder überhaupt zum Lesen bewegt. Das elterliche Vorbild spielt bei der Leseerziehung eine große Rolle.  Und Eltern heute lesen offensichtlich immer mehr auf Tablet-PCs anstatt in Büchern.

Ist ja auch praktisch. Anstatt einen Koffer voll Bücher mit in den Urlaub zu nehmen, nehme ich ein Tablet mit und lade es vorher mit Büchern voll. Mit den interaktiven Büchern können dann zwei bis drei Kinder gleichzeitig spielen und lesen. Spielen? Ja, spielen. Denn die Bücher sind nicht nur einfach Bücher, sondern sie sind mehr oder weniger animiert. Hier zwei Beispiele aus dem Oettinger Verlag:

Oetinger-App “Der kleine Pirat”

 

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